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In der Notfallseelsorgegruppe Bruneck sind momentan 20 Notfallseelsorger/Innen im Dienst.  Ihre Aufgabe ist es Menschen, die plötzlich durch Unfall oder Krankheit einen Angehörigen verloren haben, beizustehen. Sie werden von Rettungsorganisationen oder Behörden angefordert und über die Landesnotrufzentrale 118 alarmiert. Die Notfallseelsorge wird bei folgenden Einsatzindikationen angefordert:

 

-        Betreuung von Hinterbliebenen nach erfolgloser Reanimation

-        Betreuung von unverletzt Beteiligten und Angehörigen bei schweren Verkehrs- und Arbeitsunfällen  

-        Interventionen bei Freizeitunfällen

-        Betreuung von Angehörigen nach Suizid

-        Betreuung von Einsatzpersonal nach Dienstunfällen

-        Sorge um einen würdigen Umgang mit Toten

-        Überbringen von Todesnachrichten in Zusammenarbeit mit den Behörden und Begleitung der Angehörigen beim Abschiednehmen von Verstorbenen

-        Kontaktaufnahme mit Familien, Freunden und SeelsorgerInnen nach Todesfällen

-        Vermitteln von psychosozialen Hilfen und Diensten

Die Notfallseelsorger/Innen sind bemüht den Betroffenen Unterstützung zu bieten, damit sie  wieder handlungsfähig werden und damit posttraumatische Belastungsstörungen vorgebeugt werden können. Die Notfallseelsorger/Innen sind stets darauf bedacht, sich weiterzubilden, um darauf vorbereitet zu sein, Menschen in außergewöhnlich belastenden und schwierigen Situationen eine Unterstützung zu bieten.

Einmal im Monat treffen sich die Mitglieder der Notfallseelsorgegruppe um mit Hilfe eines Psychologen das Erlebte aufzuarbeiten.  

Gelegentlich trifft sich die Gruppe auch in ihrer Freizeit, und durch unterschiedliche Aktivitäten wird die harmonische Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Mitgliedern noch gestärkt.

Stufe 1: öffentlicher Bereich
© Landesrettungsverein Weißes Kreuz-onlus 2008