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Pistenrettung Kronplatz

Die Pistenrettung der Sektion Bruneck wurde erstmals in der Winteraison 2001/2002 auf dem Kronplatz stationiert. Die Sanitäter verfügen alle über die höchste Ausbildungsstufe C + einer besonderen Ausbildung für Pistenretter. Die Kenntnisse werden jährlich bei einer Fortbildung auf einem der vier Skigebiete (Kronplatz, Schwemmalm, Ultental und Obereggen) aufgefrischt.

Auf dem Kronplatz sind 4 Sanitäter des Weißen Kreuzes Bruneck im zwei-Schichten-System stationiert, des Weiteren noch Beamte der Carabinieri und der Finanzpolizei. Das Zusammenspiel zwischen den drei Organisationen funktioniert ausgezeichnet, so ist das Team des WK’s zuständig für die Patientenbetreuung, während die Carabinieri den Unfallhergang ermitteln und – falls nötig – rechtliche Schritte einleiten.

Die Pistenrettung fuhr landesweit in der letzten Saison (2009/2010) knapp 1000 Einsätze, wovon den Großteil (fast 75%) die Pistenrettung Kronplatz erledigte. Um eine bestmögliche Versorgung für den Patient zu gewährleisten, müssen die 2er Teams der Pistenrettung das Eintreffen beim Verunglückten innerhalb von 5 Minuten garantieren. Um diesen schweren Anforderungen gerecht zu werden, wird eine hochmoderne Ausrüstung benötigt.
Dazu gehört natürlich die Ski-Ausrüstung, die in der Saison 2010/2011 erstmals vom Landesrettungsverein komplett finanziert wird. Um einen Patient möglichst schonend ins Tal zu bringen, werden die Patienten mit der Akia (bootsförmiger Aluminiumschlitten) in einer Vakuummatratze eingebettet befördert. Zusätzlich werden sie noch in einem wärmenden Bergesack gelagert. Für den Transport von Leicht- oder Unverletzten, sowie von Material wird ein Schneemobil verwendet. 

Die meisten Unfälle passieren in der Zeit von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr – die am meist verletzten Körperregionen sind das Knie, die Schulter sowie der Kopf.

Stufe 1: öffentlicher Bereich
© Landesrettungsverein Weißes Kreuz-onlus 2008