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Am 10. August 1965 wurde das Weiße Kreuz in Bozen gegründet, genau vor 50 Jahren. Am 10. August 2015 fand die Geburtstagsfeier dort statt, wo der erste Sitz des Weißen Kreuzes in der Fagenstraße in Gries war. Die Gründungsväter des Weißen Kreuzes, acht Männer, hatten damals „das Heft in die Hand genommen“ und das Weiße Kreuz aus der Taufe gehoben.

Wir wissen zwar, dass diese Pioniere unseres Vereins und ihr Team Großes vorhatten und sie alles unternommen haben, um ihr Weißes Kreuz immer stärker, größer und besser zu gestalten, aber man kann sich auch gut vorstellen, dass sie sich ziemlich gewundert hätten, wenn sie damals gewusst hätten, was ihr Weißes Kreuz nach 50 Jahren geworden ist, welche Bedeutung der Landesrettungsverein jetzt im ganzen Lande erlangt hat.
Konnten sie sich vorstellen,
  • dass zum Beispiel jetzt fast 3.000 Freiwillige tagein tagaus und überall im Lande mitarbeiten?
  • dass das Weiße Kreuz inzwischen rund 15 Dienstleistungen anbietet, vom Hausnotruf bis zur Einsatznachsorge?
  • dass es eine eigene Einsatzzentrale betreibt, die landesweit alle Krankentransporte organisiert?
  • dass es Herr ist über einen Fuhrpark von über 200 Einheiten?
  • dass es fest in ein nationales und europäisches Netz von Freiwilligenorganisationen bzw.NGOs eingebunden ist?
  • dass der Frauenanteil fast 40 % ist,
  • dass es seine Weiterbildung bis zur Stufe C selber durchführt, und sogar anderen viele Kurse anbietet?
  • dass das Weiße Kreuz der Initiator vieler Projekte ist, die dann von der öffentlichen Hand nicht nur unterstützt sondern sogar aufgegriffen wurden, zum Beispiel Mini Anne, die Defibrillatoren….
Das sind nur einige der Errungenschaften, von denen die Gründungsväter sicher nur träumen konnten, sie jemals zu erreichen. Denn ihnen lag damals sicher mehr am Herzen, Patienten aus dem hintersten Tal schnell, gut versorgt und ebenso gut umsorgt ins nächste Spital zu fahren – und es gab damals weniger Krankenhäuser als heute, der Weg dorthin dauerte länger.
Aber langsam, manchmal auch hurtig schnell, und stets das nächste Ziel fest vor Augen - nie nachgebend und alle an einem Strick ziehend, hat das Weiße Kreuz das erreicht, was das Weiße Kreuz, jetzt ist.
Alle Mitarbeiter haben mit Engagement, gleich ob Freiwilliger oder Verantwortlicher, Fulltime-Job oder kleinstes Scherflein, alle haben dazu beigetragen, dass das Weiße Kreuz heute so aufgestellt ist, wie es ist: nicht nur der größte Landesrettungsverein im Lande, sondern international anerkannt und ein überall beliebter Gesprächs- und Verhandlungspartner.
Die Pioniere haben den richtigen Grundstein gelegt: aufbauend auf der festen Überzeugung an das Ehrenamt, die Nächstenliebe und ein gelebtes „Immer das Beste Geben“ haben sie große Lasten und Mühe auf sich genommen und immer weiter gekämpft, gegen die Windmühlen der Bürokratie, leere Kassen, mangelnde Freiwillige dort und da usw. Dieses solide und stete Wachstum war nicht immer reibungsfrei und einfach zu erhalten. So manche Schwierigkeiten und Probleme, und selbst die große Krise des Landesrettungsvereins im Jahr 1996, aber wurden und werden immer als Herausforderungen erlebt, daher ging das Weiße Kreuz aus ihnen meist gestärkt hervor.
Alle können jetzt auf diese letzten 50 Jahre stolz zurückblicken. Dass es der richtige Weg war, das bestätigt ja jährlich der beispiellose Rückhalt in der Bevölkerung, als Beispiel kann man da die Mitgliederaktionen nennen.
Der Erfolg hat bekanntermaßen viele Väter und Mütter, im Fall Weißes Kreuz trifft das voll zu. Dieser Erfolg  war nur möglich, weil alle, Mitarbeiter, Mitglieder, Partner, Freiwillige, Angestellte und Ehrenamtliche alle hinter unserem Weißen Kreuz stehen und es auch weiterhin tun werden.
Als Höhepunkt des Jubiläums aber steht das SAMARITAN FORUM 2015 Ende August in der EURAC ins Haus. Diese Fachtagung des europäischen Netzwerks SAMARITAN INTERNATIONAL kreist rund um aktuelle Themen des Rettungsdienstes und des Zivilschutzes und will Impulse für die  Zukunftsentwicklung dieser Bereiche geben. Namhafte Referenten sprechen über neue Trends, Entwicklungen und Methoden. Es gibt Workshops und Übungseinheiten für alle Teilnehmer, besonders für unsere Ausbilder, Praxisanleiter, Pistenretter und First Responder. 300 Teilnehmer aus ganz Europa werden erwartet, eine gute Gelegenheit, um sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.
Am Abend schließt ein Galadinner für alle Forumsteilnehmer und alle Weiß-Kreuz-Mitarbeiter im Sitz des Weißen Kreuzes das Festprogramm ab. Dabei wird auch der diesjährige Preisträger des „SAMARITAN’s B.E.S.T.“ prämiert, einem Wettstreit unter den Samaritern.
  
Stufe 1: öffentlicher Bereich
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Führungswechsel im Weißen Kreuz, Neue Prasident. BARBARI SIRI

Der Vorstand des Weißen Kreuzes hat gestern auf Vorschlag des Präsidenten Dr. Georg Rammlmair einen Führungswechsel gutgeheißen. Nach der Vollversammlung 2015 am 5. Juni wird die bisherige Vizepräsidentin Barbara Siri als Präsidentin dem Verein vorstehen. 
Der bisherige Präsident wechselt in das Amt des Vizepräsidenten. Dr. Rammlmair wird nach fast 20 Jahren ununterbrochener Tätigkeit als Präsident aus rein privaten Gründen im kommenden Jahr 2016 nicht mehr für den Vorstand kandidieren. Damit sich der Verein auf die nächste Wahl optimal vorbereiten kann, ist es seiner Meinung nach wichtig, dass die Vizepräsidentin das Amt des gesetzlichen Vertreters bereits ein Jahr vor dem Wechsel übernimmt und den Verein leitet. Somit kann nach und nach eine gute, strukturierte und nachhaltige Übergabe aller Funktionen geschehen.
Rammlmair übernimmt in der Zwischenzeit nicht nur das Amt des Vizepräsidenten, sondern steht dem Verein auch weiterhin für die Arbeitsgruppe Ausbildung und als Sanitätsdirektor zur Verfügung.
Die zukünftige Präsidentin Barbara Siri hat bereits eine lange Karriere im Verein hinter sich:
  • Eintritt im Jahr 1993 als Freiwillige Helferin der Sektion Brixen
  • Mitglied der Notfallseelsorge von 1998 bis 2003
  • Mitglied der WK-Jugend seit 2002 und dort stets in leitender Funktion, von 2005 - 2008 als Landesjugendleiterin
  • Vorstandsmitglied seit 2008 und Vizepräsidentin des Weißen Kreuzes
  • Ausbildung zur Führung von Vereinen und Verbänden am Verbandsmanagement Institut (VMI) in Fribourg (Schweiz),
  • Leiterin der Arbeitsgruppe Freiwilligenmanagement und der Arbeitsgruppe Statuten im Weißen Kreuz.
 
Barbara Siri verfügt im Verein über breite Anerkennung und wird allseits geschätzt. Sie hatte in ihrer Funktion als Vizepräsidentin bereits oft Gelegenheit, den Präsidenten zu vertreten und hat sich auch im Rahmen ihrer Fortbildung intensiv mit der Führung von Vereinen und Verbänden auseinandergesetzt. Sie hat alle Voraussetzungen, diese Rolle optimal auszufüllen und freut sich auf diese neue Herausforderung.
Georg Rammlmair steht dem Verein seit 1996 als Präsident ehrenamtlich vor und übte auch das Amt des Sanitätsdirektors, des Präsidenten der AG Flugrettung und der Nachfolgeorganisation HELI ehrenamtlich aus.
Der Vorstand dankt dem scheidenden Präsidenten für seinen stets außerordentlich hohen Einsatz und respektiert seinen Wunsch nach dieser Form der Übergabe des Präsidentenzepters. Der neuen Präsidentin wünscht der Vereinsvorstand im Namen aller Mitarbeitenden und Freiwilligen alles Gute für Ihr neues Amt.
Stufe 1: öffentlicher Bereich
© Landesrettungsverein Weißes Kreuz-onlus 2008