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Geschichte

Die Sektion Etschtal wurde am 14. Mai 1989, von Georg Huber aus der Klaus in Terlan, Karl Kofler aus Siebeneich, Norbert Eccli aus Andrian und Meinhard Streiter aus Terlan, in einer privaten Wohnung in Vilpian eröffnet, da Gerüchten zufolge das Italienische Rote Kreuz in Terlan eine Rettungsstelle errichten wollte.
Georg Huber wurde von der Zentrale in Bozen die Leitung der Sektion übertagen.
Da es zu dieser Zeit ausschließlich freiwillige Helfer gab, wurde nur ein Einsatzfahrzeug für die Nacht- und Feiertagdienste gedeckt.
Im ersten Jahr nach der Gründung waren bereits 16 freiwillige Helfer im Dienst.
Im August 1989 wurden dann zwei Rettungshelfer, Martin Pichler (Seahund) aus Nals und Otto Flunger aus Andrian, fest angestellt und somit war man Tag und Nacht einsatzbereit.
Am 14. Mai 1990 wurde Georg Huber offiziell zum Sektionsleiter gewählt. 
Ihm folgte am 2. Juli 1992 Norbert Eccli nach..
Im November 1992 wurde gemeinsam mit dem Betreuungszug der Sanitätskolonne -heute Sektion Zivilschutz- beim "Marstall" in Terlan, ein Gebäude mit großer Halle bezogen, da sich die Unterkunft in Vilpian mittlerweile als zu klein erwies.
Im April 1993 zählte die Sektion Etschtal 41 freiwillige Helfer, 2 Festangestellte und 2 Rettungswagen.
Im Dezember 2001 zog der Betreuungszug, in das Gebäude der Landesleitung des Weissen Kreuzes, nach Bozen.
Somit wurden für die Rettungsstelle alleine die Mietkosten für das Gebäude beim „Marstall“, in dem man über eine kleine Wohnung und einen kleinen Teil der Halle verfügte, für die Sektion Etschtal zu hoch, da es nicht möglich war, nur einen Teil des Gebäudes zu mieten.
Da es in Terlan jedoch keine geeigneten anderen Unterkünfte für die Rettungsstelle gab, wurde bereits seit einigen Jahren darüber nachgedacht einen Neubau am Dorfeingang von Terlan zu errichten, jedoch fehlte immer wieder die Zusage der finanziellen Unterstützung vonseiten des Landes.
2001 bekam man dann endlich die mündliche Zusage des damalingen Landeshauptmannes Luis Durnwalder für die Teilfinanzierung der Infrastruktur einer neuen Rettungsstelle in Terlan.
So wurde im November 2001 Arch. Sylvia Polzhofer Hafner damit beauftragt ein Projekt zu erarbeiten.
Das Grundstück für die neue Rettungsstelle wurde von den vier Gemeinden, Andrian, Nals, Terlan und Mölten, gemeinsam angekauft.

Stufe 1: öffentlicher Bereich
Sektionssitz in Andrian
Stufe 1: öffentlicher Bereich

Da es bei der Planung der neuen Rettungsstelle zu Problemen aufgrund negativer geologischer Gutachten kam, entschied man sich dafür, am 12. April 2002 in die Gemeinde Andrian umzusiedeln.
Dort konnte sich die Sektion Etschtal, dank der Bemühungen des damaligen Sektionsleiters Puska Alex, bis eine andere Lösung gefunden wurde, einen unbenutzten Teil des Obstmagazins und eine Wohnung beim Andrianer Fruchthof anmieten.

Stufe 1: öffentlicher Bereich
Da diese Unterbringung in Andrian nur eine Notlösung war, wurde gemeinsam mit den Gemeinden des Einzugsgebietes eifrig an der Lösung des Problems gearbeitet.
Im Januar 2005 erfolgte der erste Spatenstich für den neuen Sektionssitz am Dorfeingang von Terlan.
Nach 16 Monaten Bauzeit konnten die 63 freiwilligen Helfer und 6 Angestellten der Sektion Etschtal im Mai 2006 dann endlich in ihre neue Rettungsstelle einziehen.
Am 10. Juni 2006 fand die offizielle Eröffungsfeier mit Einweihung eines neuen Krankentransportwagens statt, welcher von den Raiffeisenkassen Terlan, Mölten, Nals und Andrian gesponsert worden war.
Am 11. Oktober 2009 wurde dann das 20jährige Jubiläum der Sektion Etschtal gefeiert.
Die Feierlichkeiten begannen am Morgen mit einer Messfeier, welche von Dekan Seppl Leiter zelebriert wurde. Anschließend folgte die Segnung eines neuen Krankentransportwagens auf dem Dorfplatz mit anschließendem Gruppenfoto der Mitglieder der Sektion Etschtal.
Zum Zeitpunkt des Jubiläums zählte die Sektion Etschtal 67 freiwillige Helfer, 6 Festangestellte und 1 Zivildiener.
Am Sonntag 30. November 2014 wurde dann das 25-jährige Bestehen der Sektion Etschtal gefeiert. Zu dieser Feier waren neben allen Mitarbeitern der Sektion auch die Ehrenmitglieder, die Gründungsmitglieder, Vertreter der Gemeindeverwaltungen, der Freiwilligen Feuerwehren und des Vorstandes des Weißen Kreuzes geladen. Die Feierlichkeiten begannen mit der offiziellen Aufstellung, gefolgt von den Gruß-und Dankesworten des Sektionsleiters und der Ehrengäste. Anschließende nahm Dekan Seppl Leiter die Segnung des neuen Rettungstransportwagens vor.
Um den gesamten Festakt feierlich abzurunden, wurde am Sektionssitz bei einem Tag der offenen Tür reichlich Speis und Trank serviert. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Böhmische von Terlan. Zum Zeitpunkt der 25-Jahr-Feier zählte die Sektion Etschtal 66 freiwillige Helfer, sechs Angestellte, eine Zivildienerin und eine Sozialdienerin. Die Jugendgruppe bestand aus 28 Mitgliedern.
Stufe 1: öffentlicher Bereich
© Landesrettungsverein Weißes Kreuz-onlus 2008