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Die Gründungsväter der Sektion Innichen

Stufe 1: öffentlicher Bereich

Geschichte der Sektion Innichen

Über 40 Jahre ist es nun her, dass die Anfänge eines „organisierten“ Rettungsdienstes in Innichen zu verzeichnen sind.
Wurden die Rettungseinsätze anfangs durch das Engagement von Primar Dr. Spitaler und Dr. Ruscelli noch von Bediensteten des KH (Techniker, Portiere…) mit dem Privatauto des Primars durchgeführt, so konnte 1967 ein erster Rettungswagen (Volkswagen Kombi) eingesetzt werden. Dieses „Spitalauto“ wurde durch Karl Winkler und Bedienstete des KH in unzähligen Arbeitsstunden zu einem „echten“ Einsatzwagen umgerüstet.
Am 28. September 1972 konnte durch den Einsatz von Hans Innerkofler, Josef Bichler und vielen weiteren freiwilligen, sozial engagierten Helfern eine Sektion des Weißen Kreuzes in Innichen gegründet werden. Die ersten WK Mitarbeiter meisterten, mit Unterstützung des Krankenhauses, auch mit Erfolg die schwierige Aufgabe, einen flächendeckenden Rettungsdienst im oberen Pustertal zu errichten.
Bereits 1973 kamen 2 weitere Krankenwagen und bald darauf der erste festangestellte Mitarbeiter hinzu.
In den folgenden Jahren wurde der Fuhrpark erweitert, was angesichts der vielen Verkehrsunfälle in unsrer Umgebung auch notwendig war; die Helfer waren mutig und oft auf sich allein gestellt; 2 Helfer auf einem Einsatzwagen, wie heute gängig, war damals Luxus.
Finanziert wurden die Fahrzeuge und Einrichtungen durch Sponsoren, durch den Erlös aus Privatkrankentransporten und durch viele andere Tätigkeiten (z.B. Altpapiersammlung) der freiwilligen Helfer.
Mit Aufopferungsbereitschaft, Zeit und Enthusiasmus wuchs und gedieh die Sektion Innichen und trotzte auch den vereinsinternen Konflikten im Jahr 1983 , die beinahe zur Auflösung der Sektion geführt hätten.
Stufe 1: öffentlicher Bereich
© Landesrettungsverein Weißes Kreuz-onlus 2008