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Notfallseelsorge

Die NFS (kurz für Notfallseelsorge) im Rettungsdienst betreut Angehörige und Hinterbliebene, die durch einen schweren Verkehrsunfall, Suizid, durch eine erfolglose Reanimation und andere plötzliche und unerwartete Todesursachen ein Familienmitglied verloren haben oder eine psychische Betreuung benötigen.

Die Notfallseelsorge der Sektion Innichen wurde im Jahre 2006 gegründet. Der damalige, sowie auch heutige Leiter ist Pepe Kühebacher, der mit seinem Team aus zur Zeit 10 Notfallseelsorger/Innen im Jahr 2017 26 Einsätze machte. Der durchschnittliche Einsatz dauert um die zwei Stunden. Das Wichtigste dabei ist, für die Betroffenen da zu sein, ihnen zuzuhören, Gefühle zuzulassen, die Möglichkeit einer „Abschiednahme“ anzubieten und beim Organisieren weiterer Schritte zu helfen. Eine zentrale Aufgabe der Notfallseelsorger/innen besteht darin, ev. fehlende soziale Netze zu stabilisieren bzw. die betroffenen Menschen zu unterstützen, ihre „Handlungsfähigkeit“ wieder zu erlangen. Voraussetzung für die ehrenamtliche Tätigkeit eines Notfallseelsorgers ist eine fundierte Grundausbildung und der Besuch laufender Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen.

Aus einem Interview mit einem ehemaligen Notfallseelsorger geht heraus: „Wenn die betreute Person still das sitzt und nichts erzählt, dann muss ich Platz lassen für die Stille. Es sind nicht immer Worte und Taten nötig.“

Die Aufgaben eines/einer Notfallseelsorgers/In kann man kurz zusammenfassen: für die Person da sein und stets die Bedürfnisse der betreuten Personen in den Mittelpunkt stellen.

Voraussetzung:
Mindestalter 28 Jahre

Kontaktdaten für Interessierte:
0039 335 1050 136
innichen@wk-cb.bz.it

Stufe 1: öffentlicher Bereich
© Landesrettungsverein Weißes Kreuz-onlus 2008