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Gemeinschaftsübung im Altenheim Partschins

Mehr Bilder: Siehe InfoBox unten

Am 21. Mai 2010 organisierte der Präsident der Altenheimstiftung Dr. Werner
Braun in Zusammenarbeit mit dem Weißen Kreuz - Sektion Naturns und der
Freiwilligen Feuerwehr von Partschins eine Gemeinschaftsübung der
Alarmstufe 2 im Altenheim von Partschins.
Es wurde ein Brand mit starker Rauchentwicklung in einem Zimmer im dritten
Stockwerk des Altenheimes simuliert, wobei angenommen wurde dass zwei
Bewohner des Altenheimes Verbrennungen und eine Rauchgasvergiftung
erlitten haben. Die 25 Pflegefälle die sich im Heim befinden, wurden nicht
evakuiert um die Ruhe des Heimbetriebes nicht zu stören. Weitere fünf
Heimangestellte die zum Zeitpunkt Dienst versahen, mussten unverletzt
unter schweren Atemschutz von der Feuerwehr ins Freie gebracht werden.
Die Verletzten wurden von der Feuerwehr Naturns mittels Drehleiter
gerettet.
Vor Übungsbeginn wurden 2 Mimen (junge Feuerwehrmänner von
Partschins) von der Gruppe „Realistische Unfalldarstellung“ des Weißen
Kreuzes - Sektion Naturns geschminkt. Gerade bei Übungen ist es für die
Einsatzkräfte besonders wichtig, dass Verletzungsmuster so realistisch wie
möglich aussehen.
Mit Rauchpulver wurde das Feuer im Zimmer simuliert und schon konnte es
losgehen.
Um 19.30 Uhr ging der Alarm in der Landesnotrufzentrale 118 in Bozen ein,
den eine Mitarbeiterin des Hauses abgesetzt hat. Bereits zehn Minuten später
trafen die ersten Feuerwehren von Partschins, Rabland und Töll am
Brandobjekt ein. Die Rettungsmannschaften des Weißen Kreuzes von Naturns
mit Notarzt Dr. Werner Braun und Meran, sowie die Feuerwehr von Naturns
mit Drehleiter und Schnelleinsatzzelt folgten.
Nach Eintreffen der Rettung wurde von den Feuerwehren bereits ein
Innenangriff vorgenommen und mit der Patientenrettung aus dem Heim
begonnen. Nach einer kurzen Absprache zwischen dem Einsatzleiter des
Rettungsdienstes Alexander Baumgärtner vom WK. Naturns und dem
Einsatzleiter der Feuerwehr Partschins Kommandant Karl Kuen, wurden
die Patienten und das Heimpersonal von der Feuerwehr ins das nahe
gelegene Triagezelt (Hof des Gemeindebauhofes) gebracht, das von der
Feuerwehr Naturns aufgebaut wurde.
Die Verletzten und das Heimpersonal wurden von den Sanitätern und dem
Notarzt Dr. Werner Braun im Triage Zelt professionell erstversorgt und
anschließend in die Krankenhäuser von Bozen und Meran gebracht.
Die Übung endete um 20.30 Uhr.
Ziel der Übung war es, auch den internen Räumungs- und Evakuierungsplan
des Hauses zu testen und gegebenenfalls in nächster Zeit gemeinsam zu
optimieren.
Die anwesenden Beobachter und Ehrengäste und alle an der Übung
Beteiligten waren froh, dass es sich nur um eine Übung handelte, aber
überzeugt auch im Ernstfall medizinisch und technisch auf sehr gutem Niveau
zu sein. Man wird in Nachbesprechungen die Übung gut aufarbeiten und den
zuständigen Verwaltern auch Rückmeldungen geben, um aufgetretene
Mängel möglichst rasch zu beheben, den der Neubau dürfte doch noch etwas
dauern.
Unter andern ein Bild von der Übung machte sich der neue Bürgermeister
Albert Gögele, der Gemeindesekretär Albert Tragust, der Abschnittsinspektor
Johann Gamper und der neue Sektionsleiter des Weißen Kreuzes Naturns
Franz Volgger sowie der Dienstleiter des Weißen Kreuzes Naturns Hansjörg
Prantl und der Übungsbeobachter Klaus Brunner vom Weißen Kreuz Meran.
Nach den Grußworten des örtlichen Kommandanten, des Präsidenten des
Altersheimes, des Abschnittsinspektors und des Bürgermeisters Albert Gögele
wurden alle zu einer Stärkung eingeladen.
(Arianna Polverino)
Stufe 1: öffentlicher Bereich
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