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Grossübung Wasserrettung Töll 2016

Rettungskräfte proben den Ernstfall – Großübung verschiedener Rettungsorganisationen

Rabland/Töll: Ein Personenkraftwagen landet in den reißenden Fluten der Etsch. Mehrere Insassen, die sich im PKW befanden, werden rausgeschleudert und durch die starke Strömung des Flusses mitgerissen. Eine Person bleibt im Fahrzeug bewusstlos zurück.
Dies ist das Horror - Szenario, bei dem es sich glücklicherweise „nur“ um eine Übung handelt und das am 28. Mai 2016 rund 100 freiwillige Helfer verschiedener Rettungsorganisationen einen ganzen Vormittag lang in Schach hielt.
Die Übung wurde von der Wasserrettung Meran vorbereitet, als Angebot für die 4 Bezirksgruppen von Meran, Bozen, Eisacktal und Bruneck.
Mit dem „Schminken“ der Mimen und dem Präparieren einer Puppe durch die Gruppe der Notfalldarstellung des Weißen Kreuzes Naturns ging es bereits in den frühen Morgenstunden los. „Das Szenario so realistisch als möglich zu gestalten, sei das Ziel der Übung“ so Patrick König, Vorstandsmitglied der Südtiroler Wasserrettung.
Die Alarmierung der Einsatzkräfte erfolgte dann um 09.00 Uhr. Die Einsatzleitung der Rettungsdienste übernahm der Organisatorische Leiter (ORG) von Meran. Zuerst wurde das Unfallopfer, das sich im Wagen unterhalb der Rablander Etschbrücke im Fluss befand, von der Feuerwehr und der Wasserrettung mit einem Boot geborgen und an Land gebracht, um anschließend vom Notarzt und der Besatzung des Weißen Kreuzes versorgt zu werden.
Anschließend wurde der Flussverlauf von der Wasserrettung mit einem Luftkissenfahrzeug abgesucht. Auf der Höhe der Etschbrücke bei Töll konnten dann die weiteren drei Insassen am Flussufer geborgen und durch die Sanitäter des Weißen Kreuzes versorgt werden.
Erstmals wurde bei einer Übung auch eine Drohne eingesetzt, mit dem Ziel, den Ablauf der Übung zu filmen sowie Stärken und Schwächen bei einer anschließenden Einsatznachbesprechung zu analysieren.
Für die Organisation und das Gelingen einer nicht ganz einfachen Übung sei den 4 Bezirksgruppen der Wasserrettung, den Freiwilligen Feuerwehren Rabland und Töll, dem Weißen Kreuz Meran und Naturns, der Gruppe der Notfalldarstellung des Weißen Kreuzes Naturns und der Notfallseelsorge Meran gedankt.
Für das leibliche Wohl der Rettungskräfte bemühte sich am Ende der Übung die Zivilschutzgruppe Lana. Herzlichen Dank!
(Arianna Polverino)
 
 
Stufe 1: öffentlicher Bereich
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