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Chronik der Sektion Schlanders

Offiziell wurde das Weiße Kreuz, Sektion Schlanders, am 11.11.1969 gegründet. Doch bereits mit der Inbetriebnahme des Krankenhauses Schlanders im Jahre 1958 gab es einen Rettungswagen, der von einem Krankenhausportier (allein!) gefahren wurde. Es handelte sich dabei um einen Fiat 1100. Das Einzugsgebiet im Jahre 1969 erstreckte sich über den gesamten Vinschgau, bei ca. 300 – 400 gefahrenen Einsätzen im Jahr mit ca. 10.000 – 12.000 km. Als das Krankenhaus Schlanders die Einsätze nicht mehr bewältigen konnte, wurde auf Antrieb von Primar Dr. von Elzenbaum ein Antrag an das WK Bozen gestellt, auch in Schlanders eine Sektion zu gründen. Dem Antrag wurde stattgegeben. Das Krankenhaus Schlanders stellte die Garage und die Räumlichkeiten im ehemaligen Krankenhaus und das Fahrzeug Fiat 1500 mit der Kennnummer BZ 53616 zur Verfügung und das WK Bozen am 11.11.1969 einen Ford Taunus (Targa BZ 123744). Laut Aussagen der ersten Freiwilligen war der Fiat am Boden so durchgerostet, dass man auf die Straße sehen konnte. Die Bremsen brauchten auch eine gewisse Anlaufzeit bis sie funktionierten. Die Ausstattung bestand aus einer Sauerstoffflasche und –brille. Der erste Einsatz war schließlich am 14.11.1969 (von Schlanders ... nach Schlanders – bei 5 gefahrenen km), durchgeführt vom Portier des Krankenhauses, Freiwilligen Helfer und ersten Sektionsleiter Schuster Rudolf. Man könnte sich das heute so vorstellen: Das Telefon schellte beim Portier im Krankenhaus. Wenn dieser nicht gerade im OP assistieren musste, nahm er den Notruf sei es bei Tag als auch bei Nacht entgegen, fuhr alleine los und brachte den Patienten so schnell als möglich ins Krankenhaus. Wenn jetzt das Telefon läutete, dann landete man bei der Stockschwester. Vielleicht hatte der Portier auch Glück und es stand ihm einer der wenigen freiwilligen Helfer zur Verfügung. Zu dieser Zeit war jeder, der freiwillig mithelfen wollte, auch ohne Ausbildung (welche es zu dieser Zeit noch gar nicht gab) gern willkommen.
Alber Josef wurde 1970 der erste Angestellte. Mit seinem Dienstbeginn kamen die ersten Freiwilligen, welche er als ehemaliger Versicherungsvertreter buchstäblich auf der Straße angeworben hat. Diese waren unter anderem Gerstl Eberhart, Steiner Erwin und Kaserer Gerhard.


Das erste Beatmungsgerät erhielt die Sektion schließlich 1979. Später wechselte die WK-Stelle ins Altersheim, von 1989 bis 2015 im Gebäude vor dem Krankenhaus. 


Inzwischen sind einige Jahre vergangen und die heutige Sektion Schlanders hat mit den Jahren doch einige Veränderungen mit sich gebracht.
Im Jahre 1993 übernahm ein neuer Sektionsleiter die Führung des Weißen Kreuzes, nämlich der Freiwillige Helfer Fischer Helmut. Unter seiner Leitung und dem besonderen und unermüdlichen Einsatz von Primar Dr. Anton Theiner, heutiger Leiter des Notarztdienstes im gesamten Vinschgau, entstand ein völlig anderes neues Weißes Kreuz. Plötzlich wurden Notärzte zu den Einsätzen herangezogen. Diese kamen vorerst nur am Wochenende (Freitag abends bis Sonntag abends) aus Österreich (erster Einsatz am 13.11.1993 bei einem schweren Autounfall in Morter, bei welchem ein junges Mädchen verstarb).


Natürlich galt es, den Notärzten auch assistieren zu können. Verändert hatte sich somit nicht nur die Ausrüstung in den Fahzeugen, sondern auch die Einstellung eines Jeden zur Notfallsituation. Es galt, Kurse zu besuchen, um den Anforderungen gerecht zu werden. Die Einsätze während der Woche waren umso problematischer, da kein Arzt zu Rate gezogen werden konnte, zumal die Gemeindeärzte vielfach nicht bereit waren, in der Nacht einen Notfall zu betreuen. Besonders für die freiwilligen Helfer bedeutete dies alles eine gewaltige Umstellung und besonders viel Einsatz beim Lernen eines völlig neuen Aufgabenbereiches.

Im September 2015 konnten wir die neue Stelle im Krankenhausareal beziehen.
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© Landesrettungsverein Weißes Kreuz-onlus 2008