Notfallseelsorge (NFS) ist ein Dienst an Menschen in akuten Krisensituationen, die durch Tod, Unfall oder Katastrophen ausgelöst wurden.
Notfallseelsorge ist ein freiwilliger Dienst, der seit 1997 im Landesrettungsverein Weisses Kreuz aufgebaut wurde.
Die Einsatzanforderung erfolgt durch die Einsatzkräfte (Rettungsdienste, Feuerwehren, Wasserrettung, Behörden, u.s.w.) vor Ort über die Landesnotrufzentrale 118.
Die derzeit 8 Notfallseelsorgegruppen in Südtirol sind in Brixen, Bruneck, Innichen, Sterzing, Meran, Schlanders, Neumarkt und Klobenstein. Die Sektion Seis gehört derzeit zur Gruppe Klobenstein. In den Einsatzgruppen arbeiten freiwillige MitarbeiterInnen aus allen Berufen mit: aus dem Rettungsdienst, SeelsorgerInnen, TheologInnen, PsychologInnen, und im Sozialbereich Tätige. Die Ausbildung der NotfallseelsorgerInnen umfasst die Bereiche Persönlichkeit, Motivation und helfen sowie Psychotraumatologie, Selbstschutz, Stressmanagement, Krisenintervention und Notfallseelsorge.
In unserer Sektion sind bis heute 3 freiwillige HelferInnen der Notfallseelsorge beigetreten.
Dies sind Rudi Samt, Karbon Heidi und Grünfelder Paula.
Ziele der Notfallseelsorge
Betroffenen menschliche Unterstützung anbieten
Betroffene wieder handlungsfähig machen
Akute Belastungsreaktionen rückbilden
Posttraumatischen Belastungsstörungen vorbeugen
Trauer und Abschiednehmen gestalten
Einsatzkräften helfen, belastende Erlebnisse besser verarbeiten
und damit umgehen zu lernen
Die Motivation der MitarbeiterInnen und die Qualität des
Rettungsdienstes sichern
Tertiär betroffene MitarbeiterInnen von Rettungsdiensten und
Hilfsorganisationen: Feuerwehr, Bergrettungsdienst,
Ordnungskräfte, Personal der Leitstellen
Einsatzanforderungen
Erfolglose Reanimation
Plötzlicher Kindstod (SID)
Freizeitunfall (Sport, Berg, Ski, Fluggerät ...)
Verkehrsunfall (Auto, Motorrad, ....)
Arbeitsunfall
Dienstunfall (Unfall oder Tod von Einsatzpersonal)