
Mit der Übersiedlung des Krankenhauses im Jahr 1977 von der Deutschhausstraße in
den heutigen Sitz wurden auch dem Weißen Kreuz neue Räumlichkeiten und Garagen
für die Einsatzfahrzeuge bereitgestellt. Diese Stelle, die erst vor kurzem neu ausgebaut,
erweitert und im Mai letzten Jahres eingeweiht wurde, besteht nun aus drei
Schlafzimmern (eines für das Notarztteam, eines für das Team des Rettungswagens und
ein Schlafzimmer für Frauen), zwei Waschräumen, einem Büro, einem Magazin, einem
großzügigen Aufenthaltsraum, einem Übungsraum und einer modernen Küche.
Im Laufe der Jahre hat sich die Qualität des Landesvereins Weißes Kreuz in den
verschiedensten Bereichen enorm entwickelt und verbessert.
•FUHRPARK: Mittlerweile werden Rettungsfahrzeuge,
besetzt mit gut ausgebildetem Sanitätspersonal, in der gesamten Provinz von der
Landesnotrufzentrale 118 rund um die Uhr koordiniert. Um den Ansprüchen der heutigen Zeit
gerecht zu werden, wurde die Anzahl der Ambulanzen erhöht und zugleich wurde auch die
Ausstattung ständig aktualisiert. So kann man nun sagen, dass der heutige Standart einem der modernsten europaweit entspricht. Die heutigen Einsatzfahrzeuge sind mit den neuesten
medizinischen Geräten ausgestattet (Defibrillator mit EKG, Medumat, Absauger, Fernotragen, FRED,...).
•AUSBILDUNG: Qualität heißt zum einen Ausbildung, die von jedem einzelnen Sanitäter
eine äußerst hohe Bereitschaft an Flexibilität und Motivation erfordert, um die immer
strenger werdenden Aus- und Fortbildungsrichtlinien erfüllen zu können. Zum anderen
bedeutet Qualität auch die jährliche Pflichtfortbildung, welche die Sanitäter konstant auf
den neuesten Stand bringt. Zusätzlich werden auch außerordentliche interne Übungen
organisiert, welche Notfälle ( Technische Rettungen, Wiederbelebungen und
medizinische Notfälle ) simulieren, und in denen wir unser Können und Wissen ständig
einer Prüfung unterziehen können.
Die gesamte Aus- und Fortbildung nimmt einen hohen Anteil der Freizeit unserer
freiwilligen Mitarbeiter in Anspruch.
•TEAMWORK: Ein wesentliches Qualitätsmerkmal ist sicher auch die gut
funktionierende Zusammenarbeit mit den Behörden, dem Krankenhaus, den
Notärzten, den Feuerwehren des Bezirkes, dem Bergrettungsdienst und der
Wipptaler Bevölkerung.
Aber all dies wäre undenkbar, gäbe es nicht mehr als fünfzig freiwillige Helfer, die
ihr Wissen und Können, das sie sich laufend aneignen und erweitern, unentgeltlich
und mindestens einmal pro Woche – vor allem nachts und Sonntags – dem Wohle
der Bevölkerung des Wipptales und aller Seitentäler zur Verfügung stellen.
