Aufgrund der vorteilhaften Lage an der Autobaneinfahrt sowie der zentralen Lage innerhalb sämtlicher Gemeinden kam es zur Gründung der Sektion Klausen.
Auf die Idee einer Gründung kamen Heinrich Wiedenhofer, damaliger Dienstleiter der Sektion Brixen, und der damalige Angestellte, Walter Gasser. Beide machten sich voller Hoffnung und mit viel Elan auf die Suche nach einem geeigneten Sitz in der Stadt Klausen.
Fündig wurden sie auf dem Firmengelände der Firma Gamper, dort stand ein kleines Holzhaus leer. Dieses Gartenhäuschen wurde der erste „Sektionssitz“ der Sektion Klausen.
Es war nicht groß, ein kleiner Aufenthaltsraum mit Couch, ein Schlafzimmer mit drei Betten plus Bad und Küche.
Die zwei Einsatzfahrzeuge waren unter einem Vorbau, der als Garage diente, untergebracht. Anfangs übernahmen 14 Ehrenamtliche, darunter auch einige der ehemaligen Sektion Waidbruck mit Unterstützung der Kollegen aus Brixen den Dienst. Im Laufe der Jahre wurde der Sektionssitz zu klein für Personal, Fuhrpark und Ausrüstung und man musste sich nach einer neuen Lösung umsehen. Zusammen mit der Gemeinde wurde eine vorübergehende Lösung gefunden, die Unterbringung im neu errichteten Sprengelsitz von Klausen, die das Weiße Kreuz schließlich im Juni 2000 bezog.
Seit 1994 arbeiten 4 hauptamtliche Mitarbeiter und 47 freiwillige Mitarbeiter in der Sektion mit. Bis 2000 leisteten jeweils zwei Zivildiener den Militärdienst bei uns ab. Tagsüber wird der Dienst von den hauptamtlichen Mitarbeitern, nachts und feiertags sowie am Samstag und Sonntag von den freiwilligen Mitarbeitern gewährleistet. Der Anteil an ehrenamtlicher Tätigkeit am gesamten Arbeitsaufkommen der Sektion Klausen liegt bei über 77 Prozent.
Zur Zeit arbeiten 4 hauptamtliche Mitarbeiter und 47 freiwillige Mitarbeiter in der Sektion Klausen.