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Ausflug nach Schwaz

Am Samstag 7. Mai machten sich die Helfer der Sektion auf nach Schwaz in Tirol. Am Vormittag wurde dem "Blaulichtzentrum", in welchem die Feuerwehr, die Bergrettung und das Rote Kreuz von Schwaz untergebracht sind, ein Besuch abgestattet. Die Nordtiroler Kollegen zeigten uns ihre Einsatzstelle und erklärten uns Vor- und Nachteile des Nordtiroler Rettungssystems.

Anschließend wurde im Hotel Mitterhart zu Mittag gegessen und am Nachmittag das Silberbergwerk in Schwaz besichtigt. Am späten Nachmittag machten wir uns auf nach Innsbruck, wo die Zeit vor dem Abendessen noch zur freien Verfügung stand - diese wurde zum Shoppen und zum Besuch der Strandbar am Marktplatz genutzt .

Beim gemeinsamen Abendessen im Stiftskeller im Zentrum von Innsbruck wurden wir von den drei Weinbeissern mit Musik vom Feinsten unterhalten, danach konnten wir uns noch einen kurzen Einblick vom Innsbrucker Nachtleben machen, bevor es um Mitternacht wieder Richtung Süden ging. Einige Fotos von diesem Ausflug findest du hier.
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Weinkellerei Franz Haas finanziert Malerarbeiten

Foto (von links): die Freiwilligen Helfer Marco Mini und Mara Pedot, Luisa Manna von der Weinkellerei Franz Haas, Dienstleiter Mirko Rotolo und Vize-Sektionsleiter Georg Kaneppele
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Foto (von links): die Freiwilligen Helfer Marco Mini und Mara Pedot, Luisa Manna von der Weinkellerei Franz Haas, Dienstleiter Mirko Rotolo und Vize-Sektionsleiter Georg Kaneppele








Nachdem die Rettungsstelle im Zivilschutzzentrum "Guido Furlan" seit nunmehr neun Jahren genutzt wird, war es notwendig, im gesamten Gebäude Malerarbeiten durchzuführen. Die Weinkellerei Franz Haas aus Montan hat sich mit einer großzügigen Spende bereit erklärt, die entsprechenden Kosten zu übernehmen.
Nach Abschluß der Arbeiten ließ es sich die Firmeninhaberin Luisa Manna nicht nehmen, den Helfern in der Rettungsstelle einen Besuch abzustatten und lobte diese für ihre Tätigkeit.
Unser Dank geht an Frau Manna und die Kellerei Franz Haas, welche mit ihrer Unterstützung unsere tägliche Arbeit erleichtert und durch die entgegengebrachte Wertschätzung auch als Motivation für uns dient.
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WK 326

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Personenkraftwagen WK 326
Renault Espace (PC-ZS 0C9)

im Einsatz von 2005 bis August 2011 
aktueller Kilometerstand ca. 300.000
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Vollversammlung 2011

Am 29. April 2011 fand im Zivilschutzzentrum „Guido Furlan“ in Neumarkt die Jahresvollversammlung der Sektion Unterland des Weißen Kreuzes statt. Dabei wurde auf ein Jahr zurückgeblickt, dessen wichtigste Ereignisse die Gründung der Rettungsstelle Salurn als eigenständige Sektion und die Neuwahl der Sektionsgremien waren.

Die Sektionsleiterin Hildegard Pernter Schaller dankte in ihrer Ansprache allen Mitarbeitern für ihren Einsatz und den anwesenden Ehrengästen für die gute Zusammenarbeit, sei es mit der Gemeindeverwaltung von Neumarkt, den Feuerwehren des Bezirkes, der Bergrettung und dem Landesvorstand des Weißen Kreuz. Ihr Dank ging auch an die über 3.000 Mitglieder des Vereins im Unterland, welche durch ihren Mitgliedsbeitrag eine finanzielle Unterstützung, aber auch eine Wertschätzung gegenüber dem Verein darstellen.

Die Sektion Unterland zählte am Ende des Vorjahres 100 ehrenamtliche Helfer, welche mehr als 35.000 Stunden im Einsatz waren, was 62% der geleisteten Gesamtstunden entspricht. Die zehn festangestellten Mitarbeiter, die zwei Zivildienerinnen und die Sozialdienerin, welche wochentags ihren Dienst versehen, leisteten rund 20.000 Stunden. Hinzu kommt noch die Gruppe der Notfallseelsorger, welche aus 13 aktiven Notfallseelsorgern besteht und im Jahre 2010 zu 15 Einsätzen gerufen wurden, sowie die Jugendgruppe, bestehend aus 16 Jugendlichen sowie fünf Betreuern.

Im Jahr 2010 wurden mit den sechs Einsatzfahrzeugen über 322.000 Kilometer zurückgelegt. Dabei wurden 1.300 Einsätze im Auftrag der Landesnotrufzentrale durchgeführt, über 36% davon waren als „Kodex Rot“ eingestuft, was eine Anfahrt mit Sondersignal zur Folge hat. Außerdem wurden 5.900 Krankentransporte und 39 Bereitschaftsdienste bei öffentlichen Veranstaltungen geleistet.

Die Wichtigkeit einer ständigen Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter wurde von allen Referenten unterstrichen, weshalb die Arbeit des Ausbildungsbeauftragten Christoph Haas besonders hervorzuheben ist, der im Vorjahr 36 Personen zu betreuen hatte, welche in Ausbildungskursen eingeschrieben waren, um einen höheren Ausbildungsstand zu erreichen.
Es wurden auch mehrere Übungen mit anderen Rettungsorganisationen (Feuerwehr, Bergrettung) durchgeführt und interne Fortbildungsveranstaltungen organisiert, um noch besser auf die Einsätze vorbereitet zu sein.

Die Ehrengäste Cristina Wegher, Gemeindereferentin von Neumarkt, hob in ihrer Wortmeldung das professionelle Auftreten der Rettungskräfte hervor und dankte allen Mitarbeitern im Namen der Bevölkerung. Michael Hilber, Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren, wies auf die gute Zusammenarbeit, sei es bei den Einsätzen als auch bei den Übungen, hin.

Abschließend ergriff der Präsident des Weißen Kreuzes, Dr. Georg Rammlmair, das Wort und wies auf den hohen Stellenwert des Vereins (dessen Mitgliederzahl stetig steigt) und unserer Tätigkeit hin, welche von der Bevölkerung, den anderen Zivilschutzorganisationen und auch der Politik anerkannt wird. Besonders stolz sei er auf die große Anzahl von ehrenamtlichen Helfern, die Tätigkeit der Jugendgruppen, welche Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung bieten, den guten Ausbildungsstand der Mitarbeiter und auf das Projekt „Mini Anne“, bei dem Schülern die wichtigsten Wiederbelebungsmaßnahmen gelehrt werden. 

Den gesamtenTätigkeitsbericht finden Sie hier.
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Einsatznachbesprechung nach Verkehrsunfall

Auf Einladung der Landesnotrufzentrale Bozen fand am 31. März 2011 im Zivilschutzzentrum „Guido Furlan“ in Neumarkt eine Nachbesprechung des Einsatzes, welcher sich am 18. März gegen 19.40 Uhr ereignet hat, statt. An besagtem Abend ereignete sich südlich von Salurn, an der Provinzgrenze zwischen Bozen und Trient ein Frontalzusammenstoß von zwei Personenwagen, bei welchem insgesamt acht Personen größtenteils schwer verletzt wurden. Sieben Personen, davon vier Kinder mussten vor Ort intubiert werden und wurden anschließend in die Krankenhäuser Bozen, Trient und Meran gebracht. 
Der Einladung gefolgt waren ca. 60 Mitarbeiter der verschiedenen Rettungsorganisationen und Notärzte, welche am Einsatz beteiligt waren bzw. diesen koordiniert haben: Landesnotrufzentrale Bozen und Trient, Berufsfeuerwehr Bozen, Freiwillige Feuerwehr Salurn und San Michele all’Adige, Weißes Kreuz Salurn, Unterland, Bozen, Rotes Kreuz Bozen, Croce Bianca Rotaliana, Trentino Emergenza, Notfallseelsorge Unterland. 

Ziel des Abends war es, den Einsatzablauf mit den einzelnen Beteiligten zu besprechen, Problematiken und Schwachstellen aufzuzeigen, um Anregungen für Verbesserungen zu erhalten. 

Michele La Notte, Krankenpfleger der LNZ, erklärte den Einsatzablauf mit den genauen Zeiten und den verschiedenen Aktivitäten in der LNZ (Eingang der Telefonate, Alarmierung der Rettungsmittel, Kontaktaufnahme mit der LNZ Trient, Abfrage der Kapazitäten der Krankenhäuser Bozen, Meran und Brixen, Nachalarmierung von Rettungsmittel für eventuelle sonstige Notfälle, etc.). Daran anschließend rekonstruierte der Einsatzleiter vor Ort, Heinrich Bertignoll, anhand der Einsatzfotos, welche die Freiwillige Feuerwehr Salurn zur Verfügung gestellt hatte, die Abläufe am Einsatzort. Nachdem alle Anwesenden kurz zu Wort gekommen waren, um ihre Eindrücke zu erzählen, ergriff Dr. Andrea Brasola, welcher als Notarzt am Einsatz war, das Wort. Sowohl die Dinge, welche funktioniert hatten, aber auch jene, welche aus seiner Sicht verbesserungswürdig sind, wurden von ihm offen angesprochen. Zuletzt erklärte Reinhard Mahlknecht nochmal das MANV-Konzept, nach welchem wir bei Einsätzen mit einer großen Anzahl von Verletzten vorgehen und gab seine Einschätzung zu den vor Ort getroffenen Entscheidungen wieder. 

Dr. Walter Dietl, welcher die Besprechung moderierte, notierte die Verbesserungsvorschläge aller Anwesenden, um sie bei den zuständigen Stellen vorzubringen. 

Abschließend kann festgehalten werden, dass eine Nachbesprechung bei Einsätzen dieser Größenordnungen, bei welcher sehr viele Helfer der unterschiedlichsten Rettungsorganisationen (in diesem Fall auch noch aus zwei verschiedenen Provinzen, mit unterschiedlichen Ausbildungen und Ausstattungen) sehr sinnvoll ist. Dadurch wird die Sichtweise der Anderen kennengelernt und manchmal werden Entscheidungen, welche man anfänglich als fehlerhaft ansieht, verständlich.
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Sanitätsdienst Egetmannumzug Tramin

Im Vorfeld des diesjährigen Egetmannumzuges in Tramin wurde in Zusammenarbeit mit dem Egetmannverein Tramin (Veranstalter des Umzuges), der Gemeinde Tramin, der Landesnotrufzentrale (Dr. Walter Dietl), dem Weißen Kreuz (Bezirksleiter Reinhard Mahlknecht, Anna Oberhofer und Thomas Nicolussi) der örtlichen Feuerwehr und den Carabinieri ein Sicherheits- und Rettungskonzept erarbeitet. Dabei wurden die verschiedenen Gefahrenquellen, welche eine solche Veranstaltung mit sich bringt erörtert und über die zu treffenden Gegenmaßnahmen entschieden. 
Hintergrund dieser präventiven Maßnahme waren Unfälle, die in Vergangenheit bei anderen Großveranstaltungen (z. B. Air & Style im Berg-Isel-Stadion in Innsbruck, Loveparade in Duisburg) ereignet haben, wo sich herausgestellt hat, dass die Sicherheitskonzepte nicht oder nur ungenügend vorhanden waren.

In der Planung wurde sowohl die Tatsache berücksichtigt, dass bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung eine gewisse Anzahl an Patienten unvermeidbar ist und größtenteils vor Ort in behandelt werden kann. Es wurde aber auch die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass aufgrund der großen Anzahl an Teilnehmern und Zuschauern (ca. 12.000), der Enge der Gassen in gewissen Bereichen und der damit verbunden schweren Erreichbarkeit eventueller Einsatzorte, der großen Umzugswägen und der Teilnahme von Pferden, welche in Panik geraten könnten, plötzlich eine große Anzahl von Patienten zu versorgen sein könnte, was glücklicherweise nicht der Fall war. 

Um für Teilnehmer und Zuschauer die größtmögliche Sicherheit gewährleisten zu können, wurde die Risikoanalyse nach dem Algorithmus von Maurer vorgenommen und die Anzahl des Sanitätspersonals und der Rettungsmittel aufgrund dieses Ergebnisses organisiert. Gleichzeitig wurden aber auch Überlegungen und Vorbereitungen getroffen, um eventuell für eine größere Anzahl von Patienten vorbereitet zu sein.

Während des Umzuges am Faschingsdienstag waren wir mit 13 Sanitätern und einem Notarzt (Dr. Alexander Franz) anwesend. Diese waren in zwei Fußtrupps entlang der Umzugsstrecke, im Behandlungszelt am Hauptplatz, welches auch als Einsatzzentrale vor Ort genutzt wurde, als Besatzung eines Rettungswagens zum eventuellen Abtransport von Patienten und als Assistenten des Notarztes eingeteilt. Unterstützt wurden wir bei unserer Tätigkeit von der Feuerwehr Tramin und einigen Nachbarfeuerwehren des Bezirkes, welche mit ca. 35 Mann anwesend waren und uns auch das Behandlungszelt und die entsprechenden Patientenliegen zur Verfügung gestellt haben. 

Am Tag des Umzuges gab es im Dorf insgesamt 15 Rettungseinsätze, wobei bei vier Einsätzen auch der Notarzt angefordert wurde. Wie in der Presse zu lesen war, hat sich ein Teilnehmer des Umzuges ernsthafter verletzt, als sein Fuß von einem Wagen überrollt wurde und er sich einen Beinbruch zugezogen hat. Ansonsten hat es keine weiteren gröberen Verletzungen gegeben. 

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass sich das erarbeitete Sicherheits- und Rettungskonzept bewährt hat, wobei von allen Seiten die gute Zusammenarbeit zwischen den Rettungsorganisationen hervorgehoben wurde.
Stufe 1: öffentlicher Bereich
© Landesrettungsverein Weißes Kreuz-onlus 2008